Du bist reines Bewusstsein
Mein Geist birgt nur, was ich mit Gott denke.
Mein Geist birgt nur, was ich mit Gott denke.
Du weißt, dass ich ein Anhänger der praktischen Umsetzung bin. Für mich ist es so: Wenn ich an Gott denke, dann habe ich ein inneres Bild von einem grenzenlosen, weiten Raum, der geprägt ist von vollkommener Stille, von vollkommenem Frieden.
Mein Geist birgt nur, was ich mit Gott denke.
Diese Aussage lässt sich auf zwei Arten verstehen. Zum einen ist es eine Tatsache: Gott hat uns unseren Geist nach seinem Ebenbild erschaffen. Das heißt, unser Geist ist Stille und Frieden.
Ich bekräftige also eine Tatsache. Ich erinnere mich daran: Hey, mein Geist beherbergt keinen Konflikt. Mein Geist beherbergt keine Angstgefühle. Mein Geist kann kein Opferdasein beherbergen. Mein Geist kann keine Zweifel beherbergen. Mein Geist ist, wie Gott ihn erschaffen hat – also kann er nur Stille und Frieden beherbergen. Es geht gar nicht anders.
Zum Zweiten ist dieser Gedanke auch eine Entscheidung. Wenn Du Dich gerade in einem Konflikt befindest – und unter Konflikt verstehe ich alles Negative, jedes negative Gefühl: Angst, Unsicherheit, Zweifel, Wut, Trauer, Schmerz – dann kannst Du die Entscheidung treffen. Du kannst sagen:
„Okay, ich fühle mich gerade traurig. Ich fühle mich gerade hilflos. Ich fühle mich gerade als Opfer. Stopp! Mein Geist birgt nur, was ich mit Gott denke.“
Das ist eine Entscheidung.
Gelegentlich bekomme ich Anfragen dazu. Da heißt es dann: „Na ja, aber so einfach kann ich das doch nicht entscheiden.“
Manchmal kann man das ganz leicht entscheiden. In schwierigen Situationen muss ich mich vielleicht mehrmals daran erinnern. In manchen Situationen muss ich vielleicht auch vehement werden:
„Mein Geist birgt nur, was ich mit Gott denke. Das bestimme ich jetzt so! Ende Gelände!“
Bestehe einfach darauf. Erinnere Dich daran, dass es so ist. Und wenn Du es vergessen hast, dann sage Dir selbst:
„Hey, pass mal auf, so ist das: Mein Geist birgt nur, was ich mit Gott denke.“
Und dann werde wieder still.
Die 141. Lektion erinnert uns auch noch einmal daran, dass die Vergebung alles ist, was ich will.
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Und dass die Vergebung der absolute Schlüssel zum Glück ist! Es ist enorm wichtig, das jeden Tag im Kopf zu behalten:
Die Vergebung ist der absolute Schlüssel zum Glück.
Und weil das Wort Vergebung so missverständlich ist, möchte ich es noch einmal erklären:
Vergeben bedeutet anzuerkennen, dass diese Welt nicht existiert. Vergebung bedeutet anzuerkennen, dass – was auch immer Du an Konflikten erlebst – es nicht die Wahrheit ist. Vergeben bedeutet, es in dem Sinne loszulassen, dass Du Dich daran erinnerst:
Mein Geist beherbergt nur Stille, nur Frieden.
Und was immer ich gerade denke – über jemand anderen, über die Welt, über mich selbst – das ist nicht die Wahrheit. Es ist eine Halluzination. Es sind Geschichten, die ich mir erzähle, die schlicht und einfach nicht stimmen.
Erinnere Dich heute immer wieder daran. Beginne den Tag mit der Aussage:
„Mein Geist birgt nur, was ich mit Gott denke.“
Erinnere Dich daran, dass Vergebung – also die Anerkennung, dass diese Welt der Konflikte nicht real ist – die einzige Wahrheit und damit der Schlüssel zum Glück ist.
Und beende den Tag wieder mit der Aussage:
„Mein Geist birgt nur, was ich mit Gott denke.“
Wenn Du gerade mit einem Konflikt zu tun hast oder das Gefühl hast, dass Du nicht so richtig weiterkommst, dann möchte ich Dich auf das nächste Video hinweisen. Dort habe ich genau dieses Thema intensiv behandelt – und es gibt eine schöne Meditation, die Dir hilft, Konflikte auf diese Weise sofort aus dem Weg zu räumen.
Danke für Deine Aufmerksamkeit!
Dein Andreas Frenzel
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